Ich habe die Schnauze voll,
weil jeder die Schnauze voll hat.
A sagt B wie schlecht die Aktien stehen. B antwortet, er
habe die Schnauze voll von seiner ungewollten Familienplanung,
aber es gilt: Was A sagt, muss B noch lange nicht verstehen.
Eigentlich könnte mir das ja egal sein. Was
kann ich dazu, dass, nachdem Bushiboy zwei Türme
verloren hat, die Aktien gesunken sind, wie ein Wackersteine
im Börsenschlamm? Oder dass einige Kondome halt
nicht so reißfest waren und sind, wie es notwendig
gewesen wäre und ist.
Uneigentlich darf ich feststellen, dass einige Menschen
unter diesen Personen und Tatsachen leiden müssen.
Sie erzählen uns jeden Tag, wie schlecht es
ihnen und der Welt doch geht, dabei denken sie nicht
an gewichtige philosophische Probleme, nein:
Sie jammern darüber,
wie schlecht doch die wirtschaftliche Lage ist,
wie verbreitet BSE schon ist,
wie verschmutzt unser Trinkwasser ist,
wie wenig Haare der Papst noch hat,
wie schlimm es ist, dass sie nach dieser Beleidigung
gegen das Oberhaupt einer der größten Sekten
dieser Welt
für immer in der Hölle schmoren werden,
dass sie einfach die Schnauze voll haben.
Wenn man sie dann fragt, was sie damit sagen wollen:
„ Ich habe die Schnauze voll!“ sagen viele:
„ Ich will halt nicht mehr so weiter machen!“,
gehen nach Hause und leben weiter wie bisher.
Es ist mir egal. Ich habe die Schnauze voll. Jeder, der
dem Text jetzt nicht entnehmen kann, warum ich die Schnauze
voll habe, sieht nur des Kaisers neue Kleider nicht.