Von Menschen, die uns den
Spaß an der Arbeit verderben. Oder: Es muss
doch einen Sinn haben!
Ist der banale Tausch von Arbeitskraft gegen Geld zu möglichst
guten Konditionen der Sinn und Zweck unserer täglichen
Aufgaben?
Nur wer in dem, was er tut einen
persönlichen Sinn sieht, kann auch Spitzenleistung
erbringen! Wer eine kreative Idee oder revolutionäre
Vision hat, und seien sie noch so klein und bescheiden,
fragt nicht nach Urlaub, Tarifvertrag oder Gehalt.
Das einzige, was wir Denkenden wirklich wollen, ist
die Anerkennung für das, was wir leisten und
wer wir sind. Wahre Erfüllung finden wir nur
dann, wenn wir unsere individuellen Talente wertfrei
zum Einsatz bringen können.
Diese Aussagen würden viele
Menschen unterschreiben, wenn da nicht diese Miesmacher,
Profitjäger, „da kommt es doch nicht
so drauf an Sager“ wären, die durch ihre
Geldfixierung jeden Spaß an der Arbeit rauben,
nur um das allerletzte Prozent an Profit, auf wessen
Kosten auch immer, herauszuschlagen. Wie sollen wir
der nächsten Generation humane Werte vermitteln,
wenn die alles entscheidende Frage lautet:
Was habe ICH davon?
Müssen wir die Qualität
unserer Arbeit soweit absenken, damit wir mit Billiglohnländern
konkurrieren zu können oder gibt es einen anderen
Weg? Wenn sich die Bosse der Bosse bewusst machen
würden, dass nicht nur deren Brut Kultur verdient
hat, sondern das Kultur für jeden Menschen erlebbar
sein muss, das Würde und das Recht auf Familie
für jeden gilt und nicht nur für Geldhaie,
dann bekäme Arbeit wieder ein höheres und
befriedigenderes Niveau. Für das inzwischen
angekratzte „Made in Germany“ könnte
dies ein neuer Weg in alte Qualitäten werden.
Man bedenke, neben Luft und Wasser gilt heute Anerkennung
als wichtigstes Lebensmittel.
Wir haben also nicht von uns die
Schnauze voll, sondern von den sogenannten Machern,
die unsere Lust zu arbeiten mit Dreck bewerfen und
für die eigenen Fehler noch in Millionenhöhe
abgefunden werden.