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Berger trifft Kunst
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Forschung

Berger nutzt sein Know-how nicht nur zur Umsetzung komplexer Aufgaben,
sondern schafft auch neues Know-how durch eigene Forschung im Bereich
Lichttechnik. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit:
Gemeinsam mit vier mittelständischen Unternehmen und vier Universitäten
entwickelt Berger mit finanzieller Förderung des Bundesforschungsministeriums
energieeffiziente, quecksilberfreie Niederdrucklampen. Ziel des bundesweiten
Forschungsprojektes ist ein schadstofffreies und temperaturunabhängiges
Produkt, das durch seine geringe Bautiefe (maximal 2cm dick) Architekten
neue Gestaltungsmöglichkeiten bietet um beispielsweise Leuchtschriften noch
harmonischer in Fassaden einzugliedern. Dabei werden auch die aus der
Lichttechnik bekannten Ansätze für energiesparende und schadstofffreie
Entladungslampen wie Xenonlampen für Autoscheinwerfer hinsichtlich ihrer
Eignung für Lichtwerbezwecke untersucht und weiter entwickelt. Die Nachteile
herkömmlicher Leuchten wie etwa der eingeschränkte Wirkungsgrad, die Temp-
eraturabhängigkeit oder die Verwendung schädlicher Werkstoffe wie Quecksilber
sollen bald der Vergangenheit angehören. In den Versuchsreihen wird erprobt
das Edelgas Xenon einzusetzen, das bislang in Autoscheinwerfern verwendet
wird und keine Schadstoffe enthält. Die vier in die Tests eingebundenen Betriebe
übernehmen jeweils einen Teilbereich. Die inneren Leuchtstoffe werden in Greifs-
wald produziert, die nötigen Vorschaltgeräte in Aachen und die Gehäuse in Kamp-
Lintfort. Die Universitäten in Jena, Greifswald, Aachen und Karlsruhe beschäftigen
sich hingegen mit den wissenschaftlichen Untersuchungen der Leuchtgeräte.
Die Untersuchungen bei Berger leitet Thomas Berger, gelernter Physiker. Darüber
hinaus ist der Dipl. Ing. Egon Seelbach involviert, der große Erfahrung im Bereich
Plasmaphysik und Vakuumtechnik besitzt. Nach Abschluss des Projekts sollen
schön gestaltete Fassaden mit filigranen Leuchtreklamen ausgestattet werden
können, die künftig noch heller, sicherer und schadstofffrei sind. Und die Erkennt-
nisse könnten eventuell auch auf konventionelle Leuchten übertragen werden,
hofft Thomas Berger, Geschäftsführer der Firma Berger.